Wetten auf Pferderennen

Mittwoch, 05.10.11

In diesem Blog ging es ja bisher nahezu ausschließlich um Tenniswetten und Fussballwetten. Doch in Zukunft soll auch hier öfter der Blick auf einen weteren spannenden Bereich der Sportwetten gelegt werden: Die Pferdewetten. Für Neulinge eine kurze Erklärung: grundsätzlich gibt es zwei Arten von Pferderennen: Galopprennen und Trabrennen. Bei Galopprennen sitzen die Jockeys auf dem Pferd, bei Trabrennen sitzen die ahrer im Sulky hinter dem Pferd.

Wer es einmal mit Pferderennen Wetten versuchen möchte sollte sich vorher gut informieren. Es gibt viele Unterschiede zwischen den Rennen: Sprinter-Rennen ab 1000 Metern mit jungen Pferden (ab 2 Jahren) bis hin zu Langstrecken-Rennen über mehrere Kilometer mit verschiedenen Hindernissen, meist für altere Pferde. Und natürlich das Starterfeld: Kleine Felder von nur wenigen Startern bis hin zu Pferderennen mit 40 Pferden oder mehr. Dabei gibt es Rennen im Alltagssport mit relativ kleinen Siegpreisen bis hin zu den Millionenrennen, die bekanntesten sind beispielsweise der Arc de Triomphe in Paris (wurde letzte Woche sensationell von dem deutschen Pferd Danedream gewonnen), das Kentucky Derby in den USA, Royal Ascot wo die Queen regelmäßig zu Gast ist oder der Dubai Gold Cup. Und natürlich in jedem Land das jeweils berühmteste Rennen für dreijährige Pferde: Das Derby.

Wichtig ist noch die Unterscheidung zwischen dem Untergrund: Während in Europa hauptsächlich auf Gras gelaufen wird (zumindest bei den Galopprennen) finden rennen in den USA meistens auf Sand statt. Das merkt man dann auch in der Zucht: Während bei den großen rennen in den USA amerikanische Pferde einen schlechten Stand haben siegen sie dafür meist bei den einheimischen Rennen.

Für das Wetten ist auch die Form von Trainer und Reiter wichtig, nicht selten hat da jemand „einen echten Lauf“ oder auch mal „die Seuche“. Außerdem werden Pferde manchmal auf große Rennen hin trainiert und bekommen davor „Vorbereitungsrennen“. bei einem solchen Vorbereitungsstart sollte man mit dem Wetten vorsichtig sein, ist doch ein Sieg in einem solchen Rennen nicht das oberste Ziel, Priorität hat hier das Sammeln von rennerfahrung und Kondition. Wer noch wenig Erfahrung hat im Lesen der Formen sollte sich Tipps auf verschiedenen Blogs und aus Foren suchen, wo über die Rennen diskutiert wird und Wettempfehlungen ausgesprochen werden (zum Beispiel hier im Blog der Tipp auf American Ladie heute). Und dann heißt es: Hals und Bein!

Kommentare

Ein sehr interessanter und informativer Beitrag.
Ich bin bisher erst einmal bei einem Pferderennen dabei gewesen. Anfangs dachte ich, was soll ich hier eigentlich? Doch als es losging und die Pferdewetten platziert waren stieg der Nervenkitzel bis ins Unendliche. Es war eine Erfahrung, die ich so auf keinen Fall missen möchte und es war bestimmt nicht meine letzte Veranstaltung dieser Art.
Toller Blog, weiter so!!!

 

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